15. April 2017

Color Grading

Color Grading nennt man den Prozess wenn man die Farbinterpretation des Materials anpasst. Grundsätzlich sind das Dinge wie Weißabgleich, Helligkeit und Kontrast.

Jedoch geht man heutzutage weit darüber hinaus, da Farben die Stimmung des Films entscheident beeinflussen. Deshalb passe ich je nach Stimmung und Gefühle welche das Video ausdrücken soll die Farben entsprechend an. Diese feinen Anpassungen wirken sich unterbewusst aus und stärken die Gefühle beim Ansehen.

Es gibt verschiedenste Arten eine Szene in Farbe zu setzen.

 

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Grading mit Adobe

Die Adobe Programme bieten seit einigen Versionen nun auch Color Grading und seit der Version 2017 auch einen integrierten RAW Workflow. Dies erleichtert einiges. Man braucht sich um keine Proxies kümmern und man hat auch selbst bei leistungsschwachen Rechnern die Möglichkeit relativ schnell eine Grundfarbgebung zu schaffen. (Spezielle Anforderungen wie Tracking kann wiederum nur in Verbindung mit After Effects und hier wiederum Mocca geschafft werden. Wobei bei großen Datenmengen die „Dynamic link“-Verbindung wirklich eine Bremse ist und ich diese Aufgaben lieber in Resolve erledige)

 

Grading mit Davinci Resolve

Davinci Resolve wird in der Industrie sehr häufig eingesetzt. In Kombination mit der von DaVinci vertriebenen Hardware ist es eine der leistungsstärksten Systemlösungen. Das Basisprogramm ohne Hardware wird mit beinahe vollem Leistungsungsumfang frei zum Download angeboten.

Durch die großartige Einbindung der Grafikkarte können weitaus höhere Framerates während dem Bearbeiten erzielt werden.

Dafür muss man den Aufwand in Kauf nehmen, die Sequenzen zwischen Programmen auszutauschen. (Dieser Ablauf ist aber im professionellen Bereich ohnehin üblich)

Ok. Genug