15. April 2017

4k und RAW Format

Was bedeutet das? 

4K steht für die Auflösung des Videos und entspricht genau 4096 x 2160 Pixel. (Ähnlich wie der Begriff UHD – Ultra HD welcher für 3840 x 2160 Pixel steht)

Die Art Daten im „RAW“ (Roh) – Format zu speichern, kommt ursprünglich aus der Fotografie. Dabei werden die Sensordaten anstelle der Farbinformationen gespeichert. Das hat den Vorteil das man nicht durch den Farbraum begrenzt ist und nachträglich Korrekturen machen kann. Eines der Resultate ist, dass man um einiges mehr Details festhalten kann, besonders in sehr hellen und dunklen Bereichen.

Im späteren Prozess des Colorgraden hat man außerdem alle Möglichkeiten offen ohne Gefahr zu laufen, Qualität einbüßen zu müssen.

Braucht man das?

Nein, keineswegs wäre das notwendig. Aber es gibt den Filmen eben das gewisse Extra.

Auch wenn man die hohe Auflösung von 4K auf HD skaliert („downsampled“) hat man eine deutlich höhere Qualität. Man hat also freie Hand.

In einem Beitrag habe ich 4K-Filmmaterial auf HD skaliert und HD-Filmmaterial verglichen

Vergleich 4K Auflösung auf Full HD skaliert zu Full HD Aufnahme

im Bereich Colorgrading kann man außerdem sehen, was im Bereich der Farbgebung möglich ist.

Color Grading

 

Hier erkläre ich wie der Raw und Proxy Ablauf funktioniert:

RAW – Proxy Workflow

 

Weitere Beiträge:

RAW filmen? – Was bringt das RAW Format? und nochmal. filmen?

Supid issues #02 – Premiere After Effects – Cinema dng dynamic link gives stills